Sandro Scharlibbe, Geschäftsführer Einkauf, Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG

Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der KOMET GROUP GmbH

Andreas Hoberg, Vorstand, Ingenics AG

Georg von Thaden, Partner | Automotive, Roland Berger GmbH

Dr. Stefan Niemand, Leiter Elektrifizierung, AUDI AG

Ulrich Ueckerseifer, Journalist und Wirtschafts­experte

Podiumsdiskussion

Lenken statt mitfahren

IDEEN-FORUM+ 2017 erörtert mit Experten, wie die Digitalisierung die Automobilbranche verändern wird

„Lenken oder Mitfahren? - Wie die Digitalisierung die Automobilproduktion verändert“, so lautet das Thema des diesjährigen IDEEN-FORUMS, das am 4. Mai 2017 in der IDEEN-FABRIK+ in Besigheim stattfindet. Die führende Tagung für die produzierende Industrie überzeugt einmal mehr mit einem dichten Vortragsprogramm und hochkarätigen Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Technik.

Die Automobilbranche, die auch für KOMET eine bedeutsame Rolle spielt, gilt als Treiber und Vorreiter des technologischen Fortschritts in Deutschland und steht, wie auch die Zuliefer-industrie, vor einem gewaltigen Umbruch. Themen wie Elektro-mobilität, vernetztes Fahren und die Digitalisierung der Automobilproduktion werden in den kommenden Jahren zu einer völlig neuen Marktdynamik führen.

KOMET setzt auf digitale Prozesslösungen
"Die Antriebsrevolution im Mobilitätsbereich wird eine Neuaus-richtung der auf Automotive konzentrierten Unternehmen aus der Zerspanungsbranche erforderlich machen", macht Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der KOMET GROUP, deutlich. Gehörten die Produkte der Zerspanungs­unternehmen bislang zu den Schlüsseltechnologien beim Verbrennungs-motor, so wird im Elektroauto die Zerspanung bei der Herstellung von Antriebskomponenten  eine weitaus geringere Rolle spielen. Die KOMET GROUP hat dies frühzeitig erkannt und bereits in den vergangenen Jahren konsequent neben Produktlösungen auch intelligente, digitale Prozesslösungen entwickelt. "KOMET hat im Bauteilkomponentenbereich intelligente Lösungen entwickelt, die für die Automobilbranche im Zuge der Digitalisierung eine wichtige Rolle spielen werden", so Bönsch weiter.

Viele Fragen – interessante Antworten
Die zunehmende Digitalisierung der Automobilbranche wird aus verschiedenen Blickwinkeln analysiert. Georg von Thaden, Partner bei Roland Berger GmbH, beleuchtet die Zukunft der Automobilindustrie und stellt die Ergebnisse der Automotive-Supplier-Studie vor. Dr. Stefan Niemand, Leiter Elektrifizierung bei der AUDI AG, stellt den Weg in die E-Mobilität aus Sicht eines Automobilherstellers vor und macht deutlich, warum Industrie, Politik und Interessen¬gruppen gemeinsam das Problem der Lade­infrastruktur für Elektro¬fahrzeuge angehen müssen. Sandro Scharlibbe, Geschäftsführer Einkauf bei Brose Fahrzeugteile GmbH & Co KG, wirft einen Blick auf die anstehenden Veränderungen aus der Markt- und Geschäfts-perspektive eines führenden Zulieferers und verbindet Zukunftsprognose mit konkreten Umsetzungsbespielen. Welche Herausforderungen die Integration von Elektrofahrzeugen für die Endmontage mit sich bringt, davon berichtet Andreas Hoberg, Vorstand der Ingenics AG.

Führende Tagung für die produzierende Industrie
Das IDEEN-FORUM+ hat sich als führende Tagung für die produzierende Industrie etabliert. Die eintägige Veranstaltung steht für Innovation, Zukunftsgestaltung und Dialog und will vor allem neue Impulse setzen. Die Tagung richtet sich an Entscheider und Experten führender Unternehmen in der Metallbearbeitung, im Maschinenbau, der Automobil- und Zulieferindustrie sowie in der Medizin- und Energietechnik. Das IDEEN-FORUM+ findet auch in diesem Jahr wieder in der IDEEN-FABRIK+ statt – dem unternehmenseigenen Tagungs- und Konferenzzentrum der KOMET GROUP.

KOMET GROUP
Die KOMET GROUP ist einer der führenden Komplettanbieter für Präzisionswerkzeuge und vertreibt technologisch zukunftsweisende Lösungen und Premium-Produkte rund um den Zerspanungsprozess. Die international erfolgreiche Unternehmensgruppe gehört seit fast 100 Jahren zu den Innovations- und Technologieführern der Branche und setzt auf eine konsequente Entwicklung und Umsetzung innovativer Ideen, effizienter Lösungen und hochwertiger Produkte. Auch im Bereich der digitalisierten Produktion nimmt die KOMET GROUP eine Vorreiterposition ein und entwickelt stetig neue Lösungen mit einem schlüssigen Industrie 4.0-Ansatz. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Besigheim, in der Nähe von Stuttgart, beschäftigt über 1.500 Mitarbeiter in 22 Tochtergesellschaften und ist in rund 50 Ländern vertreten.